Unser Team

Jeruscha und Philipp Richter

Wir sind seit Juli 2022 glücklich verheiratet. Jeruscha ist Hebamme, Philipp ausgebildeter Landwirt und Sozialpädagoge. Neben Kreativität und Lobpreis schlägt unser Herz  vor allem für diejenigen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen. Zerbrochenen Menschen eine Heimat geben, sie gesund lieben, für ein neues Leben befähigen und eine ganz neue Perspektive eröffnen macht uns glücklich. Darin finden wir ganz praktisch Jesus. Gott hat das Schwache, das was nichts ist vor der Welt erwählt...

Dieses Wort aus der Bibel (nach 1. Korinther 1) lieben und leben wir! Unser Traum ist es, einen Einsiedlerhof zu bewirtschaften, auf dem wir viele Menschen in Notlagen, wie beispielsweise Suchtproblematik oder  Zwangsprostitution, aufnehmen können, mit ihnen leben und sie zu einem neuen Leben durch Jesus befähigen. Wir sind der festen Überzeugung, dass dieselbe Kraft (der Heilige Geist), die in Jesus damals wirksam war, noch heute am Wirken ist! Heilungen, Zeichen und Wunder sind heute noch genauso möglich wie damals, weil Jesus in uns lebt! Ganzheitliche Heilung, wahre Liebe und echtes Leben ist nur in Jesus Christus zu finden. Das erleben wir wieder und wieder. Je mehr wir selbst von Seiner Liebe berührt werden, desto mehr wünschen wir uns, dass unsere Mitmenschen unseren liebenden, himmlischen Vater kennenlernen, indem sie  durch uns und unser Leben die beste Botschaft der Welt hören! Göttliche Liebe kann einfach nicht radikal genug gelebt werden… 

Lennart

Ich bin 1999 geboren, habe in Gießen Theologie und Lehramt studiert und arbeite aktuell 3 Tage die Woche an einer Gesamtschule in Halle. Im Juli 2025 bin ich bei Philipp und Jeruscha, den fünf Enten, sechs Hühnern, fünf Schwalben und 60.000 Bienen in Oppin eingezogen.
Ich habe mich entschieden beim Hofprojekt mitzuarbeiten, weil hier einige Dinge zusammenkamen, die Gott schon länger in mir bewegt hat. Zum einen ist in den letzten Jahren mein Ruf zu den Armen und Ausgestoßenen immer stärker geworden. Von engen Freunden, die in Armut groß geworden sind oder suchtkranke Eltern hatten, über meine ersten Erfahrungen in Haupt- und Realschulen bis zu Büchern von Jesusbegeisterten Kämpfern für die Armen wie bspw. Dorothy Day oder Henri Nouwen, wurde mein Wunsch der Not dieser Menschen zu begegnen immer größer. In der Schule habe ich oft gemerkt wie wenig das System "Schule" Menschen helfen kann, die bspw. große familiäre Probleme haben. Auch bei Gemeinden, die sich fast nur Sonntags trafen, hatte ich das Gefühl, dass sie Menschen nicht in dem Maße prägen können, damit wirklich tiefe Veränderung passieren kann. 
„Du wirst so wie die Menschen, mit denen du dich hauptsächlich umgibst.“ Dieser Satz hat mich sehr darin geprägt, wie ich denke, dass Veränderungen in mir und in anderen passieren kann. Damit wir von unseren unreifen Mustern loskommen und in die tiefe Veränderung geführt werden, die Jesus in uns tun will, brauchen wir enge christliche Gemeinschaft. Und so wie jeder von uns das braucht, brauchen suchtkranke Menschen das erst recht. Eine Therapiesitzung würde wahrscheinlich jedem von uns guttun, genauso natürlich auch den Männern, die wir im Hofprojekt aufnehmen wollen. Aber sie brauchen viel mehr als das. Sie brauchen eine Gemeinschaft, wo ihnen vorgelebt wird, wie man mit Jesus in Freiheit leben kann. Und sie brauchen nicht nur Theorie über ein christliches, befreites Leben, sondern sie brauchen eine Gemeinschaft, in der diese Freiheit ausgelebt wird.